In unserem Blog sind Berichte über die Aktivitäten des Stammes.

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Am Altpapiersamstag im Juni trafen sich von Freitag auf Samstag einige Schwanenritter zu einem gemütlichen Jurtenabend und der Teilnahme an der Altpapiersammlung. Samstagmittag verließen uns die jüngeren Stammesmitglieder und befreundete Pfadfinder aus den Stämmen Konsul Hackfeld (Bremen-St.Magnus) und Weiße Rose (Stemmen) kamen zu uns. Gemeinsam spielten wir ein paar Naturerlebnisspiele im Wald, gönnten uns dann Gegrilltes, bevor unser Alt-Schwanenritter Klaus eine Abendandacht hielt und uns einige Anekdoten aus der Gründungszeit der Schwanenritter erzählte. Mit einem Feuerabend und Gesang ließen wir den Samstag ausklingen. Am Sonntag ging es zum Gottesdienst in die Kirche. Abschließend fand noch die Stammesführerrunde des Gaues bei uns statt. Ein lohnenswertes Wochenende.

Gruß,

Jeff

2016-0616

Am zweiten Freitag im Mai brachen elly und Mathis zu ihrem Spähermarsch auf. Am Bremer Hauptbahnhof erfuhren sie, dass ihr Marsch in Goslar beginnen würde und sie 24 Stunden später in Clausthal-Zellerfeld aufschlagen soll. Trotz des Bahnstreiks erreichten sie am späten Abend Goslar.


Für das Nachtlager kraxelten bei zunehmender Dunkelheit querfeldein einen Berg hinauf und machten es sich unter dem Sternenhimmel gemütlich. Das Frühstück bestand aus Wasser und Müsliriegel.


Orientierung ist alles. Wandernd und trampend erreichten sie überzeitig das Ziel. Dort hatten sie dann genug Zeit, um sich mit den Spähermarschfragen zum Glauben, zur eigenen pfadfinderischen Sozialisation, zum Gau und zum Stamm auseinanderzusetzen.


In Clausthal-Zellerfeld vergrößerte sich die Gruppe. Matthias, beni, Marcel und Jeff kamen hinzu.


In Richtung Wildemann suchten wir uns eine Schutz- bzw. Grilhütte, entfachten ein Feuer, grillten, unterhielten uns über die Fragen, machten einen Spaziergang zu einem kleinen Stausee und ließen es uns einfach fahrtenmäßig gut gehen.


Ein Gruppenbild der Schwanenritter kurz vor der Rückreise.

Gut Pfad und Gottes Segen,

Jeff

Am vorletzten Januar-Wochenende war unser Stamm Gastgeber der Chaukenzeit – eines Älterentreffens unseres Gaues. – Am Vorabend hat bereits die Sippe Rotmilan eine Übernachtungsaktion gemacht.

Samstagnachmittag kamen Pfadfinder aus den Stämmen Konsul Hackfeld (Bremen-St.Magnus), St. Ansgar (Bremen-Ellener Brok) und Weiße Rose (Lauenbrück) sowie aus der Jungmannschaft Störtebeker (Leer). Wir nutzen nachmittags die Zeit, um uns mit der Methode der ‚Gewaltfreien Kommunikation‘ zu beschäftigen. Ein bisschen was für die Konfliktkultur zu lernen, ist nie verkehrt. Nach dem Abendbrot beschäftigten wir uns inhaltlich mit Fragen, die uns auf Gauebene derzeit beschäftigen: vakante Gau-Ämter, Aufnahme des Stammes Weiße Rose pro/contra, allgemeine Gaubefindlichkeit.

Gegen halb neun ging es dann in die ordentlich eingeheizte Jurte, um bis in die Nacht zu singen und zu klönen …kurz unterbrochen von einer Abendandacht zur Jahreslosung sowie leckerem Tschai.

Am Sonntagmorgen besuchten wir den Gottesdienst, bevor wir uns dem jährlichen Gauthing – unserer Jahreshauptversammlung – widmeten. Es stießen dafür noch weitere Freunde vom Stamm John F. Kennedy (Meppen) hinzu. Wir brachten uns auf dem Stand der Dinge in den einzelnen Gruppen, wählten teilweise neue Personen in die Gau-Ämter und planten grob das neue Jahr. Im Zentrum des Jahres wird das 10-jährige Bestehen des Gaues sein, dass wir auf dem Pfingstlager feiern wollen.

Gut Pfad und Gottes Segen,

Jeff

Sippenfahrt der Zaunkönige incl. Spähermarsch


Freitag 23.06.2006
Wir wollten uns um 17.00 Uhr bei Tim treffen. Es war ein warmer Tag und es versprach ein warmes Wochenende zu werden. Die Sonne schien und es war überhaupt bestes Fahrtenwetter.
Dieses Wochenende wollten Marcel und Manuel ihren Spähermarsch machen. Wir wollten uns mit Jeff am Hauptbahnhof treffen, wo Marcel und Manuel dann ihren Marsch starten sollten. Tim und ich wollten in der Zwischenzeit mit Jeff durch die Welt tippeln. Samstagabend sollten wir uns wiedertreffen.
In Erwartung auf ein wunderbares Fahrtenwochenende begab ich mich also mit Rucksack und Gitarre auf den etwa 10-minütigen Marsch zu Tim. Dort angekommen, musste ich feststellen, dass ich der erste war. Manuel und Marcel sind in den nächsten 20 Minuten aufgetaucht und schon konnte es losgehen.
Wir musste noch Material aus dem Gemeindehaus holen und danach mit dem Zug zum Hauptbahnhof fahren, wo wir Jeff trafen. Wir machten ein Abschiedsfoto, Manuel und Marcel bekamen ihre Späheraufgaben und schon waren sie entschwunden.
Tim, Jeff und ich verständigten sich kurz über den einzuschlagenden Weg und fuhren dann mit der Bahn nach Borgfeld, um von da über Lilienthal nach Worpswede zu wandern. Der Niedersachsenstein war unser Ziel.
In Lilienthal haben wir noch kurz einen Aldi aufgesucht und uns mit dem Nötigsten versorgt. Am Abend gab es Schaschlik und Curry-Reis.
Wir wanderten noch ein kleines Stück und erfreuten uns an der Landschaft. Nach etwa einer Stunde fanden wir unseren Lagerplatz am Rand eines kleinen, von Wiesen eingeschlossenen Waldes. Dort machten wir ein Feuer und begannen unsere Schaschlikspieße zu braten. Wir hatten noch eine Kothe aufgebaut, die wir - im Nachhinein betrachtet - gar nicht hätten mitnehmen müssen.
Den Abend gestalteten wir mit Singsang am Feuer und vielen langen Unterhaltungen bis spät in die Nacht. Wir schliefen unter freiem Himmel und wurden nur durch die Musik einer nahe gelegenen Party wach gehalten.

Samstag 24.06.2006
Nachdem die Sonne uns geweckt hatte und wir ausgiebig gefrühstückt hatten, bauten wir schnell die Kothe ab. In alter Schwanenritter-Tradition stellten wir ein kleines Kreuz in die Feuerstelle. Und schon wanderten wir weiter in Richtung Worpswede, wo wir am frühen Nachmittag auch ankamen.
Unser Marsch war nur von ein paar Pausen unterbrochen in denen wir uns intensivst bemühten, ein Lied zu schreiben und die Innenseiten unserer Augenlieder studierten. Wir haben auf der Fahrt eineinhalb Strophen fertig bekommen. Außerdem bekam Tim endlich einen Fahrtennamen. „flirty“ soll er ab jetzt heißen.
Gegen 16.00 Uhr erreichten wir den Niedersachsenstein. Manuel und Marcel waren schon da und wir konnten uns schon mal mit ein paar Späheraufgaben auseinandersetzten.
Da Manuel unsere Fahrtengruppe schon an diesem Abend verlassen musste, begannen wir früh unseren Schinken zu braten. Dazu gab es Kartoffeln.
Nachdem Manuel uns gegen 22Uhr verlassen hatte, bereiteten wir unser Nachtlager vor. Wir wollten wieder ohne Kothe schlafen und haben uns einfach auf den Niedersachsenstein gelegt und sind früh eingeschlafen.

Sonntag 25.06.2006
Am nächsten Morgen standen wir um kurz nach 6 Uhr auf. Wir wollten um 8 Uhr den Moorexpress nach Hause nehmen. Also packten wir unsere Sachen und liefen zum Bahnhof, wo wir noch kurz frühstückten und danach schon vom Moorexpress (der nur am Wochenende und bis zum Bremer Hauptbahnhof fährt!!!) abgeholt wurden.
So endete eine entspannte, aber trotzdem anstrengende Fahrt der Zaunkönige. Die erste seit langer Zeit. Auf das es nicht die letzte war!

Gut Pfad
arte, Arne Czyborra
(Stamm Schwanenritter / Sippe Zaunkönig)

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