Am zweiten Freitag im Mai brachen elly und Mathis zu ihrem Spähermarsch auf. Am Bremer Hauptbahnhof erfuhren sie, dass ihr Marsch in Goslar beginnen würde und sie 24 Stunden später in Clausthal-Zellerfeld aufschlagen soll. Trotz des Bahnstreiks erreichten sie am späten Abend Goslar.


Für das Nachtlager kraxelten bei zunehmender Dunkelheit querfeldein einen Berg hinauf und machten es sich unter dem Sternenhimmel gemütlich. Das Frühstück bestand aus Wasser und Müsliriegel.


Orientierung ist alles. Wandernd und trampend erreichten sie überzeitig das Ziel. Dort hatten sie dann genug Zeit, um sich mit den Spähermarschfragen zum Glauben, zur eigenen pfadfinderischen Sozialisation, zum Gau und zum Stamm auseinanderzusetzen.


In Clausthal-Zellerfeld vergrößerte sich die Gruppe. Matthias, beni, Marcel und Jeff kamen hinzu.


In Richtung Wildemann suchten wir uns eine Schutz- bzw. Grilhütte, entfachten ein Feuer, grillten, unterhielten uns über die Fragen, machten einen Spaziergang zu einem kleinen Stausee und ließen es uns einfach fahrtenmäßig gut gehen.


Ein Gruppenbild der Schwanenritter kurz vor der Rückreise.

Gut Pfad und Gottes Segen,

Jeff