Entgegen den Planungen, die von uns im letzten Jahr durchgeführt wurden, konnte kein Junge an einem vom Bundesamt ausgeschriebenen Führungskurse der Stufe B teilnehmen. Ein von der Gauführung veranstalteter Führungskurs A wurde von vier Jungen besucht. Die Gruppe zählt zur Zeit ca. 12 Personen. Bei entsprechender Hilfe vom Gau könnte sie allerdings viel größer sein.

Unsere Gruppenarbeit hat folgende Schwerpunkte und Ziele: Wir beschäftigen uns mit der Probenordnung, dem allgemeinen Geschehen der Bibel, außerdem wird sehr viel gespielt. Ziel unserer Arbeit ist es, den Jungen zu gesunder Kritik, Verantwortung und Zivilcourage zu erziehen. Wir wollen einen mündigen Staatsbürger und Christen prägen.
Seit geraumer Zeit haben die Jungen die Möglichkeit an zwei Abenden die Gruppenstunde zu besuchen. Der eine Abend ist der allgemeinen Sippenstunde gewidmet, wogegen der andere Abend rein sportlichen Charakter trägt, wie z.B. Spiele sportlicher Art wie: Geländespiel, Schwimmen etc. Ziel unserer Arbeit ist es außerdem nicht nur den Geist, sondern auch den Körper zu schulen.

Folgende Unternehmungen wurden durchgeführt: diverse Wochenendfahrten, eine Wanderung nach Harriersand, eine Wanderfahrt entlang der Mosel und Rhein, eine 4-Tages-Fahrt nach Vollersode.
Zur Vorbereitung der Sommerfahrt wurde ein Elternabend veranstaltet.
Folgende Unternehmungen sind noch geplant: 1-2 Wochenendfahrten, ein Stadtgeländespiel mit dem Gau Bremen.

Die CP war mit der Jungen Gemeinde an der Aktion zu Gunsten Terre des Hommes beteiligt.

Die Siedlungsführung war bemüht, die von der Landesmark veranstalteten Treffen zu besuchen und die gewonnen Erfahrungen auszuwerten. Die Arbeit betreffend der letzten Landesmark-Führer-schaftstreffen laufen noch.

Da sich der Gau Teufelsmoor unserer Siedlung gegenüber sehr wenig geregt hat, haben wir uns nach Bremen orientiert.
Seit August dieses Jahres ist die Siedlung assoziertes Mitglied des Gaues Bremen und Vollmitglied im Gau Teufelsmoor. Da die Gauführung anscheinend nicht sehr viel von neuen Siedlungen zu halten scheint und diese ohne Unterstützung läßt, außerdem auch nichts dagegen hat, wenn wir aus dem Gau austreten, ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann der vollständige Übertritt nach Bremen vollzogen wird.

Folgende Tatsache in unserer Gemeinde ist von und zu kritisieren: Es gibt keinen Jugendkonvent, in dem sich die Vertreter oder Leiter der div. Jugendgruppen treffen. Daher kommt es oft vor, daß es so scheint, als ob die Gruppen gegeneinander arbeiten. Eine sinnvolle Koordination wäre auch günstig für die andere Gruppenarbeit.

Wow, ein Jahresbericht ist natürlich ein Glücksfall für die Stammeschronik-Recherche, denn sie bietet viele Informationen in kompakter Form.
Dieser Jahresbericht muß im Herbst geschrieben worden sein, da noch einige Aktionen ausstanden.
Hinter der Siedlungsführung vermute ich auf jeden Fall Burkhard Lehmann und Wolfgang Jelen.

Der erste Absatz verdeutlicht, daß hier konsequent eine Führer-/ Führungsschulung angestrebt wurde. Ich weiß zwar nun nicht, welche Art von Kurs sich hinter der Stufe A und B befinden, doch liegt der Vorteil von geschulten Sippenführern auf der Hand: eine strukturiertere, produktivere und bessere CP-Arbeit wird dadurch ermöglicht.
Ich vermute, daß hinter den meisten Formulierungen Burghard Lehmann steckt, doch kann man sind gerade hinter die genannten Schwerpunkte und Ziele auch heute noch stellen. Auch damals waren die Schwanenritter alles andere als Fahrtenscheu, sogar eine Sommerwanderung entlang der Mosel und des Rheins wurden unternommen.
Die interessanteste Information ist jedoch die zunehmende Orientierung zum Bremer Gau. Regional bedingt und durch die niedersächsische Länderzugehörigkeit machte es wohl 1967 notwendig sich dem Gau Teufelsmoor organisatorisch anzuschließen, doch zeigte dieser Gau wenig Interesse an der neu auferstanden Siedlung. Hilfe und Unterstützung wurde versagt. So ist es natürlich alles andere als ungewöhnlich, daß sie die Schwanenritter 1969 dem Bremer Gau zuwandten. Zweierlei Gründe fallen mir hier spontan dazu ein. Zum einen war der Gau Bremen regional gesehen der räumlich nächste und zum anderen vermute ich, daß Burkhard Lehmann, dessen CP-Wurzeln einerseits in Bremen liegen und er zusätzlich zu der Zeit auch noch Bremer Gauführer war, den Kontakt zu den Bremern erleichtert und vielleicht sogar gezielt gefördert hat. Wie auch immer - 1969 begann eine Entwicklung, die bis heute anhält: die Schwanenritter sind selbst in den Jahren 1982 bis 1995, als die CPBremen ein eigener Bund war, den Bremern treu geblieben und ich hoffe, daß wir es auch immer bleiben werden. Also feiert wir dieses Jahr im August unserer 30jährige Gau-Zugehörigkeit!!
Gut Pfad
Jeff